Bei einem Einsatz ist es erforderlich, die Feuerwehr schnell zu alarmieren. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die wohl bekannteste Methode ist die Alarmierung über Sirene. Diese wird jedoch nur noch in einigen Orten eingesetzt, da es sich gezeigt hat, daß diese Methode zu unsicher und zu ungenau ist. Daher wurde die Alarmierung in Orten mit einer hohen Einsatzzahl auf Funkmeldeempfänger umgestellt. Die Einsatzzentrale der Polizeidirektion in Traunstein, die die Notrufe erhält, aktiviert über Funk die Meldeempfänger und informiert den Feuerwehrmann mit einer Durchsage. |
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Einsatzzentrale in der Polizeidirektion Traunstein, von hier aus werden mittels BASIS die Feuerwehren alarmiert |
Einsatzzentrale der Feuerwehr Traunstein (offizielle Nachalarmierungsstelle ) des Landkreises Traunstein |
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Piepser Memo von der Fa. Swissphone |
Piepser Quattro 98 von der Fa. Swissphone |
Insgesamt sind 12 Törringer Feuerwehrleute mit einem eigenen Funkmeldeempfänger, kurz Piepser genannt, ausgerüstet. Sie tragen ihn stets bei sich, sofern sie sich innerhalb des Einsatzgebietes befinden. Im Laufe der Zeit wurden die Pieper immer weiter entwickelt, so daß es heute möglich ist, den Feuerwehrmann bei der Alarmierung über Art und Umfang des Einsatzes zu informieren und ihn gezielt und effektiv einzusetzen.
Da nicht bei jeden Einsatz die gesamte Mannschaft benötigt wird, z.B. wenn nachts eine kleine Ölspur zu beseitigen ist, sind die Piepser in mehrere sogenannte Schleifen eingeteilt. Je nach Einsatzart und Tageszeit werden unterschiedliche Schleifen alarmiert. Sollte die alarmierte Mannschaft nicht ausreichen, können jederzeit Schleifen nachalarmiert werden.
Einige Piepser sind mit mehreren Schleifen versehen. Diese mehrfachcodierten Piepser werden vor allem von den Zug- und Gruppenführern getragen. Für die Mitglieder der ÖEL gibt es eine eigene Schleife, ebenso für den Kreisbrandinspektor und den Kreisbrandmeister.
Bei der Feuerwehr Traunstein ist die offizielle Nachalarmierungsstelle des Landkreises Traunstein stationiert. Die Alarmierung der Feuerwehren im Landkreis Traunstein wird normalerweise von der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Traunstein durchgeführt. Die Polizei kann im Bedarfsfall die Nachalarmierungsstelle zur Unterstützung bei der Alarmierung und Abwicklung des Funkverkehrs hinzuziehen. In der Zentrale der Feuerwehr Traunstein ist ein Alarmierungscomputer mit dem Alarmierungssystem BASIS vorhanden. Sämtliche Alarmpläne im Landkreis können mit diesem Computer sehr schnell abgerufen werden und die entsprechenden Feuerwehren werden dann automatisch alarmiert. Besetzt wird die Zentrale in Traunstein im Bedarfsfall mit 2-3 Mann, die dann die Alarmierung, den Funkverkehr, die Telefonvermittlung und die Protokollierung der Einsätze durchführen.
Der "Alarmweg"
Jemand wählt den Notruf 112 |
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Dieser läuft bei der PI Traunstein auf |
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Nun erfolgt Funkalarmierung durch BASIS |
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Sirenen und Funkmelde- empfänger sprechen an |
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Einsatzauftrag über Funk |
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Die Feuerwehr rückt aus. Ausrückezeit der FF Törring ca 3 Minuten |
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Ankunft am Einsatzort |
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last update: 12.01.02 15:46:20 (MEZ) Mitteleuropäische Zeit
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